Chronik der Speckbachpelzer    

(nach Rudolf Weber)


Kurzfassung

In einer Einladung vom 10. August 1893 lädt die Schützengesellschaft Michelfeld zu einem Zimmerstutzenschießen in die Bahnhofsrestauration Michelfeld ein. Diese Einladung (hängt im Vereinsheim) galt lange Zeit als ältester Nachweis eines Schützenvereins in Michelfeld. Heimforscher Alfred Graf entdeckte Anfang der 1990er im Staatsarchiv Amberg ein Schriftstück, welches nachweise, dass die Zimmerstutzengesellschaft Michelfeld bereits am 24.11.1891 gegründet worden sei.

Am 09.12.1956 wurde der Schützenverein Michelfeld nach der Zeit des Dritten Reiches neu gegründet. Zunächst diente das Lokal "Klosterbräu" als Schießstätte.

Am 06.01.1969 wurde in der Jahreshauptversammlung berichtet, dass man den Schießbetrieb von Zimmerstutzen auf Luftgewehre umgestellt hatte.

1989 bauten die Schützen den Dachboden des Vereinswirts Schindler mit dessen freundlicher Genehmigung zu einem eigenen Schützenheim aus.

Im Jahre 2011 schafften die Speckbachpelzer die ersten Kartuschenwaffen an.